Camper-Sandwichtoaster

Camper-Sandwichtoaster – der Sandwichtoaster für den Gaskocher!

Wer liebt sie nicht, dieses knackigen Sandwichtoast? Oh ja, mal was anderes als ein Brot aus dem Omnia-Backofen oder das knackige Baguette in Frankreich.

Wäre es nicht toll und auch abwechslungsreich, wenn man beim Camping einen Sandwichtoaster dabei hätte?

Wir sind ja eher „stromlos“ unterwegs. Das heißt, das Trocknen meiner Locken überlasse ich der Luft und der Mixer wird durch die Muckis angetrieben.

Durch Zufall habe ich auf Amazon* einen „Sandwichtoaster“ gefunden, der ohne Strom funktioniert. Na ja, das Ding sieht nicht aus, wie ein herkömmlicher Sandwichtoaster. Eher wie ein Teil, was man einem über den Schädel ziehen kann, wenn er einbricht. Frank hat dann wohl endgültig geglaubt, dass bei mir eine Schraube locker ist, als das Teil bei uns ankam. Na ja, mittlerweile weiß der Kerl, dass es keinen Sinn macht meine lockeren Schrauben fest zuziehen.

Somit hat er mich machen lassen und meine Freude mit hochgezogenen Augen kopfschüttelnd beobachtet.

Ich bin ja immer auf der Suche nach Ideen fürs Camping oder auch der Campingküche und konnte konnte es gar nicht erwarten, dass Teil auszuprobieren. Und Frank eigentlich auch nicht. Schließlich geht es um Essen und seine Geschmacksnerven.

Ich war verwundert, wie groß der Sandwichtoaster eigentlich ist. Mit einer Fläche von 15 cm (B) x 14 cm (L) x 3 cm (H) passen diese großen Toastscheiben super rein und man kann es auch noch wunderbar belegen.

Insgesamt ist es 35 cm lang und wiegt gerade einmal 335g. 

Zudem ist er, wie der Omnia-Backofen auch, für jede Herdart geeignet (Gas, Ceran, E-Herd) – außer für Induktion, weil Aluminium die Hitze nicht leitet.

Der Sandwichtoaster ist am oberen Scharnier teilbar, antihaftbeschichtet und aus einer  hochwertigen Aluminiumlegierung hergestellt.

Die Innenseiten sind glatt und die Außenseiten leicht geriffelt.

Der Clou:

Man kann die Einzelteile sogar als kleine Pfanne verwenden, z.B. für ein Spiegelei.

Im letzten Urlaub war es dann endlich so weit. Wir probierten es aus. 

Wir hatten 

  • Käse
  • Kochschinken
  • Schmelzkäse
  • Salami
  • Jalapeño
  • Thunfisch
  • und jede Menge Sandwichtoast

Also alles, was man auch bei einem elektrischen Sandwichtoaster als Zutaten verwendet.

Der einzige Unterschied war, dass wir nun einen Gaskartuschenkocher benötigten. Aber das war eigentlich das kleinste Problem, da ich ja mehrere von diesen Dingern habe.

Die Handhabung vom Sandwichtoaster ist super easy:

  • Toast nach Belieben belegen
  • öffnen
  • gefülltes Toast auf die Platten legen (einfetten ist nicht nötig!)
  • Platten zusammenklappen und verschließen
  • Sandwichtoaster auf den Gaskartuschenkocher stellen
  • Gaskartuschenkocher anmachen

Die Gasflamme auf eine mittlerer Flammengröße einstellen. Nach ca. 1-1,5 Minuten den Sandwichtoaster umdrehen und kurz öffnen, um die Bräune zu kontrollieren. Dann die andere Seite rösten. Wenn die entsprechende Bräune erreicht ist, ist das Toast fertig.

Innerhalb von 3 Minuten habt ihr ein leckeres Sandwichtoast – und ganz ohne großartiges Aufheizen!

Griff sollte auf einem Edelstahlträger abgelegt werden

Ein kleiner Tipp zum Toasten: 

Wenn man den Sandwichtoaster auf den Gaskocher stellt, sollte man darauf achten, dass

  1. der Ring am Griff verschlossen ist und
  2. der Griff so abgelegt ist, dass er auf einem Edelstahlträger aufliegt

Dadurch verhindert man, dass der Sandwichtoaster von der Flamme rutscht und gleichmäßig auf der Flamme steht.

Keine Angst vor der Reinigung!

Unsere Josy war so aufgeregt, dass sie den belegten Toast auf eine der Platten legte, es geschlossen und das Ganze auf die Flamme gestellt hat. Allerdings hat sie vergessen obendrauf auch noch eine Toastscheibe zu legen, bevor sie das Teil verschlossen hat! Somit klebte der ganze Käse am Deckel fest. Alter Schwede! Ich dachte jetzt nur an die Schrubb- und Scheuer-Aktion die vor mir lag…

Aber Pustekuchen. Alles ließ sich problemlos mit einem Kuchenpapier abwischen! Damit hatte der Sandwichtoaster bei mir schon wieder einen weiteren Pluspunkt verdient. Zum Reinigen kann man die beiden Platten nämlich einfach trennen. Wasser, Lappen, Spülmittel und es blitzt wie der Küchenboden bei Meister Proper.

Fazit

Ich kann den Sandwichtoaster für den Gaskocher absolut empfehlen. Er bereichert die kleine Campingküche und macht sie abwechslungsreicher. Alles ist in Null-Komma-Nix fertig. 

Er ist klein, leicht und man kann die Einzelteile sogar als Pfanne für Kleinigkeiten, wie z.B. ein Spiegelei, Rührei oder auch ein kleines Stück Fleisch, verwenden.

Die Reinigung ist ein absolutes „easy going“. Lappen, Wasser und Spülmittel – Fertig. Das geht so fix, da würde man sogar in Villarriba und Villabajo neidisch werden.

Was ich auch noch toll fand:

Dadurch, dass der Gaskartuschenkocher auf dem Tisch stand, war es zudem auch eine tolle Atmosphäre.

Klar, man musste warten, weil wir nur einen Sandwichtoaster haben (wir werden auch keinen weiteren anschaffen) und es reihum ging bei 4 Personen, aber gerade das, in Verbindung mit der Flamme vom Gaskartuschenkocher, machte diese tolle Gemütlichkeit aus. 

Natürlich gelingt die Zubereitung genauso gut auf dem Gasherd im Fahrzeug.

Aufgrund der vielen Nachfragen:

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