Natronlauge herstellen

Natronlauge wird aus Natronpulver hergestellt. In England und Nordamerika ist Natron auch unter der Bezeichnung „Backsoda“ (baking soda) bekannt. In Deutschland hingegen ist Natron nicht Soda. 

Natron wird aus Natriumhydrogencarbonat gewonnen. Soda aus Natriumkarbonat. Der feine Unterschied besteht somit mit der fehlenden Wasserstoffkomponete. Aber das mal nur so am Rande 😉….

Im Haushalt werden wir Natron zum Backen und Soda zum Waschen, um es mal ganz kurz zusammenzufassen.

Zunächst einmal: Ihr müsst keine Angst vor Natronlauge haben!

Im Gegensatz zur sehr ätzenden Substanz, die von Profi-Bäckern verwendet wird, nutzen wir für unsere Laugengebäck ungefährliches Haushaltsnatron. Damit erzielt man fast das gleiche Ergebnis. Wichtig ist nur, dass der Teig nach dem Laugebad gut abtropft.

Aber Achtung: Lauge reagiert mit Aluminium

Die Omnia Backform ist bekanntlicherweise aus Aluminium. Laugengebäck jeglicher Art sollte im Omnia Backofen daher immer in der Silikonform/Muffinsilikonform oder in einer mit Backpapier ausgelegten Omnia-Backform gebacken werden. Die Silikonform oder das Backpapier verhindert, dass die Lauge und das Metall des Blechs chemisch miteinander reagieren.

Natronlauge herstellen

Für eine Natronlauge benötigst du 50g Natron auf 1 Liter Wasser. Ich verwende in der Regel das KAISER-Natron. 

Das Wasser für die Lauge zum Kochen bringen. Natronpulver zufügen (Achtung: Es sprudelt nun sehr stark!). Natronlauge kurz aufkochen lassen.

Etwa 3-4 Teilstücke, je nach Größe und Platz im Kochtopf, nun mit einem Schaumlöffel vorsichtig in die Natronlauge gleiten lassen. 45-60 Sekunden im Laugenbad schwimmen lassen und anschließend einmal umdrehen. Andere Seite ca. 25-30 Sekunden in der Natronlauge tauchen.

Teilstücke mit dem Schaumlöffel aus der Natronlauge heben und auf einem Küchenkrepp gut abtropfen lassen.

Nun kann die Teilstücke nach Wunsch einschneiden oder auch mit Zutaten (z.B. Sesamöl, grobes Meersalz, etc.) bestreuen.

Natronlauge herstellen

Natron als Backhilfe?

Damit Natron einen effektives Backergebnis erzielt, benötigt es immer etwas Säure. Natron wirkt daher nur, wenn „Säure“ in Form von Buttermilch, Joghurt oder auch Früchten (Fruchtsäure) zugesetzt wird.

Natronlauge wiederverwenden?

Natronlauge kann man problemlos 3-4 mal verwenden. Dazu die erhaltene Natronlauge in ein gut verschließbares Gefäß umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Bei Bedarf erneut aufkochen und wie oben beschrieben verwenden.

Wie entsorge ich anschließend die Natronlauge?

Hergestellte Natronlauge aus haushaltsüblichen Backnatron (z.B. Kaiser-Natron) kann problemlos im Abfluss entsorgt werden.

Sollte man jedoch festes Bäckernatron anwenden, ist dies nicht so einfach zu entsorgen, sondern muss zunächst durch eine Säure (z.B. Essig, Zitronensäure) neutralisiert werden.

Der besondere Tipp:

Für einen richtig tollen „Salzstangeneffekt“ einfach 1 TL grobes Meersalz der Natronlauge zufügen und kurz aufkochen lassen. Natronlauge wie oben beschrieben verwenden.

Manches Laugengebäck kann nicht in die Natronlauge eingetauscht werden, z.B. der Laugenkranz. Die Lauge einfach mit einem Silikonpinsel auf das Gebäck auftragen. Kurz antrocknen lassen. Den Vorgang 2-3x wiederholen.

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