Étretat

Étretat
Felsbögen im Untergang der Abendsonne.

 

Unsere Reise nach Étretat

Wir haben im Juli 2010 in Étretat auf einen nahegelegen Stellplatz bei den Kreidefelsen übernachtet und sind dann mit dem Fahrrad zu den Kreidefelsen gefahren, da das Wetter sehr schön war und es unserem Körper einfach gut tat 😉 . Außerdem ist ein Parken für Wohnmobile direkt an den Kreidefelsen nicht möglich.

Für das Fahrrad haben wir uns eine Handyhalterung angeschafft, damit wir den Navi befestigen können. Die Fahrt mit dem Fahrrad ging leicht bergauf, war aber auch für uns nicht Dauerfahrradfahrer gut zu bewältigen.

Bei sonnigem und klarem Wetter konnten wir den ersten berauschenden Anblick auf die Kreidefelsen genießen.

 

Man hat oberhalb der Kreidefelsen von Étretat, auf einer Höhe von über 75m, einen sehr schönen Blick über den Ärmelkanal. Das türkisblaue, recht klare Wasser erinnert in feinster Weise an den Ärmelkanal. Aufgrund der hellen Farbe der Kreidefelsen wird die Bucht auch „Alabasterküste“ genannt wird.

 

Nachdem wir uns dann zum Mittagessen frischen Fisch gegönnt haben, haben wir mit dem Fahrrad die Rückreise zu unserem Stellplatz angetreten.

Sommer 2013 erneut nach Étretat

Im Sommer 2013 waren wir erneut in Étretat. Diesmal sind wir allerdings mit drei von unseren vier Kindern gefahren und wollten ihnen diese tolle Steilküste zeigen. Die Steilküste Falaise d’Étretat besitzt 75 Meter hohe Klippen (Falaise d’Aval), die größtenteils aus weißer Kreide und aus Feuerstein bestehen. Ein unterirdischer Fluss und die maritime Erosion haben natürliche Felsformationen entstehen lassen. Gut angelegte breite Wanderwege führen auf die Hauptsehenswürdigleiten der Kreidefelsen. Wir finden, dass viele Kinder zwar in Urlaub fahren, aber nicht wirklich was „sehen“.

Übernachten haben wir auf dem gleichen Stellplatz wie bereits 2010. Auch fuhren wir wieder mit den Fahrrädern zu den Kreidefelsen. Wir hatten schon ein kleinesDéjà vu 😀 .

Die Kreidefelsen sind ein Abenteuer. Klettern kann man dort besonders gut
Die Kreidefelsen sind ein Abenteuer. Klettern kann man dort besonders gut

Zu unsere Überraschung waren unsere Kinder absolut begeistert. Es gab auch viel zu entdecken. Schließlich hat Étretat einen sehr starken Kontrast. Auf der einen Seite diese atemberaubende Landschaft und auf der anderen Seite die Bunker und Reste aus dem 2. Weltkrieg.

Abgesehen, dass wir bei unserem letzten Besuch Flut hatten und die Kreidefelsen nicht „im Inneren“ erleben konnten, haben wir durch die Kinder die Kreidefelsen aus einer ganz anderen Sichtweise kennengelernt. Kinder im Alter von 11-14 sind abenteuerlustig. Sie wollen entdecken, suchen und finden. Somit sind wir auch in die alten Bunker geklettert. Unterhalb des Falaise d’Aval befinden sich unterirdische Gänge, die im 2. Weltkrieg als U-Bootstützpunkt diente. Étretat war im 2. Weltkrieg Landungsstrände der Alliierten.

 

 

 

Die Legende von Chambre des Demoiselles
Die Legende von Chambre des Demoiselles

Wer zur Porte d’Aval geht, kommt an mehreren Felstürmen vorbei. Ein Felsturm wird durch einen Brückenzugang zu einem Zimmer erschlossen. Der Legende nach handelt es sich um das „Zimmer der Fräulein“ (Chambre des Demoiselles).

Die Legende: Eines Tages wurden drei junge Frauen vom Herrn von Fréfossé entführt und in einer Höhle versteckt gehalten. Da sie sich ihm jedoch verweigerten, wurden sie lebendig drei Tage und drei Nächte eingemauert. Die Fischer hörten die immer leiser werdenden Schreie. Eine Frau sah schließlich am Strand drei Engel zum Himmel aufsteigen.

 

 

 

Es war ein Erlebnis für groß und klein 😀 .

Sonnige Grüße

Eure_Bianca 2

 

©4reifen1klo.de

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Bianca

Ich liebe nicht nur Camping – ich lebe es! Unser Traum ist es, in absehbarer Zukunft, wenn unsere Schlüpfküken alt genug sind um das Nest zu verlassen, im Wohnmobil zu leben und zu arbeiten. Momentan bin ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei einer Krankenkasse noch als Forschungsbeauftragte am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen. Meine große Leidenschaft sind meine Family, das Kochen und das Reisen.

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