FROLI-Bettsystem

Froli-Bettsystem

Das Froli-Bettsystem ist angenehm für den Rücken und wunderbar für Träume.

Es gibt nichts schlimmeres, als morgens wie gerädert aufzuwachen und womöglich noch mit Rückenschmerzen.

Wir haben uns, ehrlich gesagt, beim Kauf des Wohnmobils überhaupt keine Gedanken über den Schlafkomfort gemacht. Da macht man sich über andere Sachen, wie Ausstattung und Technik Gedanken. Aber über den Schlafkomfort?

Nach nur wenigen Nächten machten unsere sowieso angeschlagener Rücken Probleme. Daraufhin haben wir unser Bett im Wohnmobil ein wenig unter die Lupe genommen. Die Erklärung für unseren fehlenden Schafkomfort war schnell gefunden. Unter der 11cm Schaumstoffmatratze war ein Lattenrost, was eher der Kategorie „minderwertig“ zuzuordnen war.

Die Kombination aus einer 11cm Schaumstoffmatratze und einem minderwertigem Lattenrost ist für einen erholsamen Schlaf mehr als unzureichend. Und wenn dann noch eine 185cm große Person mit einem stattlichen Körpergewicht von 95kg versucht dort einigermaßen erholsamen Schlaf zu bekommen, ist das so, als würde man im Survival-Urlaub ohne Iso-Matte schlafen.

Nichtsdestotrotz musste eine Lösung her. Ansonsten hat nur einer was von dieser Situation – unser Orthopäde 😉 .

Zu beachten war, dass wir ein Lattenrost benötigten, welches unseren Bedürfnissen entspricht:

  • Größe des Lattenrosts
  • für unser Körpergewicht ausgelegt und
  • gleichzeitig musste es noch leicht sein, damit es nicht zusätzlich Gewicht für unser Wohnmobil bedeutet.

Im Internet habe ich dann, nach kurzer Recherche, auch schnell eine passable Lösung gefunden: Das Froli-Bettsystem* !

Das Froli-Bettsystem ist

  • variable in der Größe
  • für das entsprechende Körpergewicht ausgelegt und
  • es ist super leicht!

Grundsätzlich hatte das Froli-Bettsystem demnach alle unsere Voraussetzungen erfüllt.

Das Froli-Bettsystem besteht aus einzelnen Federelementen, die sich durch die Wahl des Lochabstands im Clipsystem eng, mittel oder weit miteinander verclipsen lassen.

Der Hersteller verspricht einen erholsamen Schlaf im Wohnmobil, ohne Verspannungen und Rückenschmerzen. Der Körper wird durch diese Federelementen orthopädisch richtig gelagert. Das Froli-Bettsystem unterstützt die natürliche Krümmung der Wirbelsäule.

Durch die offenen Steuerelementen erfolgt eine ständige Belüftung der Unterseite der Matratze.

Das Froli-Bettsystem gibt es in verschiedenen Varianten.

Allerdings kann jeder Hersteller allerhand versprechen. Daher haben wir das Froli-Star-Mobil bestellt, da wir es testen wollten.

Wenige Tage später kam das Froli-Bettsystem in einem kleinen, sehr leichten Kanton mit DHL an. Es war schon verwunderlich, dass in einem kleinen Karton, mit einem Gewicht unter 5kg, ein komplettes „Lattenrost“ drin sein soll 😀 .

Da am nächsten Wochenende ein neuer Kurztrip starten sollte, machten wir uns umgehend ans Werk, damit wir das Bettsystem ausreichend testen konnten.

Der Aufbau erschien, laut der bebilderten Montageanleitung, sehr leicht und schlüssig.

Nachdem wir die Matratze und das Lattenrost entfernt hatten, haben wir die hellgrauen Fußkreuze miteinander als Matte verclipst. Hier hat man jetzt die Wahl des Lochabstands im Clipsystem: eng, mittel oder weit. Dies war auch ohne zusätzlichen Hilfsmitteln schnell und problemlos gemacht.

Anschließend wurden die einzelnen Federelemente des Froli-Bettsystem auf die Mitte der einzelnen Fußkreuze gedreht. Die Federelemente werden in zwei verschiedenen Blautönen geliefert. Bei den hellblauen

Federelemente handelt es sich um softe Variante der Federelementen, die für die Schulterregion gedacht  sind. Die dunkelblauen Federelemente sind für den restlichen Körperbereich vorgesehen. In den einzelnen blauen Federelementen werden die kleinen roten Spannkreuze verclipt. Diese roten Spannkreuze erhöhen den Härtegrad des Froli-Bettsystem.

Das Froli-Bettsystem war kinderleicht und schnell zusammengebaut. Alles passte perfekt. Man musste nichts schneiden, schrauben oder kleben.

Der Hersteller gibt zwar den Hinweis, dass man das Froli-System ankleben kann, wäre aber nicht nötig. Wir haben es unter der Matratze lose liegen gelassen, damit wir es eventuell ohne Schwierigkeiten abbauen können, wenn wir uns verändern oder wir, aus welchem Grund auch immer, zu einem anderen Froli-Bettsystem tendieren würden.

Da das Froli-System nun eingebaut und das Bett wieder ordentlich war, waren wir gespannt auf die nächste Nacht im Wohnmobil. Beim Probeliegen haben wir nicht wirklich gemerkt, dass etwas unter der Matratze liegt. Mit der geringen Höhe von 4,3 cm waren die Federelemente vom Froli-Star-Mobil nicht hoch und demnach war optisch ebenfalls keine Veränderung zu erkennen.

Einige Tage später konnten wird das Froli-Bettsystem live ausprobieren. Beim Liegen selber war keine großartige und nennenswerte Veränderung zu bemerken. Allerdings am nächsten Tag! Die Beschwerden im Lendenwirbelbereich waren nicht mehr so stark wie ohne das Froli-Bettsystem. Die Matratze hatten wir bis dato noch nicht ausgetauscht. Mittlerweile hatten wir drei Nächte auf dem neuen Froli-Bettsystem geschlafen. Die Beschwerden und Verspannungen, wie wir sie von vergangenen Nächten im Wohnmobil kannten, gibt es nicht mehr in diesem Umfang. Die restlichen Beschwerden gehen wohl auf das Konto der 11cm Schaumstoffmatratze zurück.

Fazit:

Das Froli-Bettsystem ist sehr empfehlenswert. Der Schlafkomfort verbessert sich dadurch beträchtlich. Hinzu kommt das minimale Gewicht, welches im Wohnmobil immer eine Rolle spielt. Das Froli-Bettsystem ist jeden Cent wert. Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist unbezahlbar. Jede Stunde, die wir einen erholsamen Schlaf haben bereichert jede Reise!

Demnächst werden wir uns wohl noch eine neue Matratze anschaffen, damit der restliche Schlafkomfort auch erholsam ist. Natürlich wird es auch dazu einen entsprechenden Beitrag geben. Also nicht verpassen!

Ich wünsche euch wundervolle Nächte und angenehme Träume….

Eure_Bianca 2©4reifen1klo.de

 

 

 

 

 

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Ich liebe nicht nur Camping - ich lebe es! Unser Traum ist es, in absehbarer Zukunft, wenn unsere Schlüpfküken alt genug sind um das Nest zu verlassen, im Wohnmobil zu leben und zu arbeiten. Momentan bin ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei einer Krankenkasse noch als Forschungsbeauftragte am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen. Meine große Leidenschaft sind meine Family, das Kochen und das Reisen.

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