Backtrennmittel

Die kleine Wunderwaffe für den Omnia-Backofen

Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, haben der Omnia-Backofen und ich mittlerweile eine sehr enge Freundschaft geschlossen. Doch wenn dieses Blechteil zwischendurch partout den Kuchen oder gar das Brot nicht wieder hergibt, dann Zweifel ich diese Freundschaft schon mal an. Doch wie heißt es so schön? „Freundschaft muss man pflegen!“ 

Ich fette die Omnia-Form auch immer sehr penibel ein. Teilweise bemehle ich es auch noch. Eigentlich wie bei einem Baby: eincremen und pudern. Doch auch dann klebt das Brot, auf das man sich so gefreut hat, in der Form fest, als wären es siamesische Zwillinge.

Viel schwören ja auf Backtrennspray. Auch das habe ich probiert. Klappte super. Aber…erstens stehe ich nicht so sehr auf so ein künstliches Zeug. Wir nehmen schließlich schon genug unnatürliches Zeug in uns auf, da muss ich nicht bewusst noch etwas in mich reinkippen – auch wenn es nur Micro-Milliliter sind. Und zweitens ist mir so ein Backtrennspray auch zu teuer.

Und als dann letztens Gaby auf meiner Facebook-Seite etwas von einem „Backtrennmittel“ erwähnte, fiel mir auch meine Oma wieder ein. Die kommt oft ins Spiel, oder? Na ja, sie hat auch gerne gebacken und Omas sind doch sowieso die Besten, nicht war? Jedoch hat meine Oma damals auch auf Butter und anschließend auf ein Palminzeug geschworen, das war wohl irgendwann auch mal absolut trendy.

Wenn ich mit meiner Oma gebacken habe, sollte ich immer das „Palmin“ aus dem Buffetschrank, dass sind diese alten Küchenschränke, holen. Dabei handelte es sich um ein selbstgemachtes Backtrennmittel. Da ich meine Oma leider nicht mehr fragen kann, wie sie das gemacht hat, habe ich Onkel Google gefragt. Der weiß ja immer alles .

Tja, und Onkel Google konnte helfen! Somit habe ich aus

  • 100g Palmin/Palmin SOFT/Kokosfett
  • 100g Mehl
  • 100ml neutrales Öl

ein Backtrennmittel hergestellt.

Alle Zutaten in den Mixer zusammenrühren oder mit dem Zauberstab bearbeiten, bis das Palmin sich in Einzelteile zerlegt hat. Das Palmin hatte ich morgens bereits aus dem Kühlschrank genommen, damit es am nachmittag Zimmertemperatur hatte. Wenn ihr alles gut verrührt habt, sollte es eine cremig fast weiße Masse  sein. Diese Masse füllt ihr in einem verschließbarem Gefäß eurer Wahl (Tupperdose, altes Gurkenglas, etc.) um. Das Gefäß sollte ein Fassungsvermögen von etwa 300ml haben.

Nun verschlossen in den Kühlschrank stellen. Ich habe ein eckiges Gefäß gewählt, da ich finde, dass man das Backtrennmittel daraus besser entnehmen kann.

Das Backtrennmittel ist gekühlt zwar fest, aber nicht hart. Es lässt sich sowohl mit dem Pinsel, als auch mit einem Küchentuch sehr gut verteilen. Das Backtrennmittel ist völlig geschmacklos und hat, durch das Mehl, eher eine kreideartige Konsistenz, was dem Kuchen aber nichts ausmacht. 

Backtrennmittel 4 Reifen 1 Klo
Backtrennmittel selber machen
Ich benutze dieses Backtrennmittel nicht nur für den Omnia-Backofen, sondern für alle anderen Back- und Auflaufformen.
 
Und, wenn man den Preis von ca. 1,00 € zugrundelegen, ist es ein wirtschaftlich total akzeptables Mittel zum einfetten.
 

Doch nun musste das Backtrennmittel auch zeigen, ob es dass kann, was es soll. Also…erstmal ein Brot backen…

 

Fazit:

Ich bin wirklich begeistert! Brot und Kuchen haben sich mit dem Backtrennmittel wunderbar aus der Form gelöst. Traumhaft! Ich glaube, der Omnia und ich bleiben jetzt doch noch länger Freunde…

 

Aber Achtung!

Das Backtrennmittel wird in der Sonne flüssig! Bitte nur in der Kühlbox transportieren und in einem gut verschließbarem Gefäß.

 

Haltbarkeit:

Das Backtrennmittel hält sich 6 Monate!

 

Backtrennmittel – die kleine Wunderwaffe für den Omnia-Backofen!

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